RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#16 von Gelöschtes Mitglied , 13.11.2015 16:01

Seit 10 Monaten liegt er in Heizungskeller,der zu schwere Rumpf.Immer wenn ich an ihm vorbei kam und einen Blick auf ihn warf fand ich den dunkle Muntzmetallrand schöner als am Tag vorher.

Das ich schon einige Versuche unternommen habe,einen halbwegs authentischen Farbübergang hinzubekommen ist bekannt,alle sind in die Hose gegangen.



Ich habe mich sogar,in der Hoffnung Hilfe von einem Profi zu bekommen,extra in einem Airbrush Forum angemeldet.Fehlanzeige,keiner traut sich,obwohl er am alten Rumpf hätte üben können.Noch nicht einmal für Geld war jemand bereit dazu.
In meiner Tagezeitung war im Sommer zu lesen das eine Graffitisprayer-Gruppe sinnvollere Aufgaben sucht als dauernd nur Brücken und Häuser zu beschmieren.

Auf mein Schreiben wurde zwar geantwortet auch der Preis, den ich bot, schien O.K. zu sein,gemeldet hat sich bisher noch niemand.

Gestern habe ich den alten Rumpf neu grünlich gespritzt und wollte den Rand wie schon einmal, mittels einer Schablone bräunlich spritzen.

Da,folgender Gedankengang.Wer hat schon einmal mit Kreide gearbeitet und kann mir Tipps dazu geben wie möglichst wenig Kreide,aber doch soviel das man sie sieht, auf den Rand kommt,und darauf so lange haften bleibt bis der gesamte Rumpf mit Klarlack überzogen ist.

Das müsste theoretisch doch machbar sein,oder nicht?

zuletzt bearbeitet 27.12.2015 12:31 | Top

RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#17 von Gelöschtes Mitglied , 18.11.2015 18:05

So gestern und vorgestern hab ich auch mal wieder ein bisschen rumgepfuscht.
Unter anderem Ätzteile für die Barring gezeichnet,geätzt und teilweise zusammen gelötet.

Spezialbohrer für die Kohlenlukendeckel gebaut.
Silberstahl auf den passenden Durchmesser abdrehen,mittig eine Durchgangsbohrung für den Zentrierstift bohren, der mit Maden-schrauben gehalten wird,
Die Schneide konisch anfasen damit sie wie ein Messer wirkt.
Die Schneide mit einer kleinen Lötlampe hell kirschrot erwärmen und in kaltem Wasser abschrecken,schon ist sie gehärtet und für den Einsatz bereit.
Die Kohlenlukendeckel sind Ätzteile und etwas kleiner im Durchmesser (oder die Bohrung größer )
damit sie beim Abstimmen der Einbautiefe wieder herausgenommen werden kann



Nach Anfertigung der Holzbarring konnte ich festlegen wo die Kohlenluken hinkommen müssen damit später keine Stütze darauf steht


Kanönchen schon mal hingestellt



Außerdem eine Lösung gefunden wie der dunkle Streifen an den Rumpf kommt

Als nächstes wird das falsche Deck eingepasst.Momentan wölbt es sich in den Schwalbennestern noch etwas empor so das die Barring in der Luft hängen würde wenn ich sie jetzt schon fertig zusammen löte

zuletzt bearbeitet 01.03.2017 13:44 | Top

RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#18 von Michis Mini Marine , 18.11.2015 18:41

Hallo Fuzzy

Du hast also die Bewaffnung ab 1896 ausgewählt.Bei 12 -15cm/L35 und 8-8,8cm/L30
Da stehen die vorderen 15 er in den Schwalbennestern unter der Back?
Nämlich so das sie bei einer steifen Prise nicht einsetzbar waren,weil viel zu naß?
Im ersten und fünften Schwalbennest stehen ja 8,8 cm.
Ich hatte mal Schrauben auf der Scharnhost nur zum probieren aufgesteckt.Und das Bild in den
Baubericht gestellt.
Promt schrieb Jürgen, das die Schrauben bei den Kaiserlichen nach außen drehen.
Nur deswegen meine Anmerkung.
Ein Super Deck ist es auf jeden Fall bei Deiner Kaiserin geworden.Sehr stimmig weil gleichmäßige Farbe.
Wie breit ist eigentlich der dunkle Streifen am Rumpf?

Servus Michi MMM

 
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RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#19 von Gelöschtes Mitglied , 19.11.2015 08:43

Lass dich von den 12 x 12cm in den Schwalbennestern nicht verwirren.Ich baue immer ein paar Teile mehr als ich brauche um mir dann die besten herauszusuchen.Bestes Beispiel ist der Rumpf.

Welchen Zustand ich baue weis ich nicht.Auf jeden Fall den mit den verlängerten Schornsteinen und den Fußperden.Das scheint der letzte vor den Umbau 1905 gewesen zu sein.

zuletzt bearbeitet 27.12.2015 14:59 | Top

RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#20 von Gelöschtes Mitglied , 20.11.2015 13:40

Was vorgestern am schweren Rumpf geübt wurde habe ich gestern in die Paxis umgesetzt.


Erst mal nur eine Seite,die andere folgt nachher.


Am Bug werde ich wohl noch ein wenig nachnebeln müssen
Die Perspektive täuscht sehr weil der Rumpf geschwungen aber die Wasserlinie eben ist.Bin gespannt ob der "Wasserpaß" dem Original nahe kommt.


Einen weiteren Vorteil,an den ich bisher noch gar nicht gedacht habe, bringt so ein geteilter Rumpf ebenfalls mit sich.
Alle Technik und was für ein Fahrmodell sonst noch so gebraucht wird,war beim Spritzen eingebaut.
Wenn mir der dunkele Streifen beim Fahren im Frühjahr so nicht gefällt kann ich jederzeit ohne großes Tra Ra nachspritzen.

Ja,Jürgen ich auch nicht.
Aber jetzt.Die Software scheint so ihre Mucken zu haben.

zuletzt bearbeitet 27.12.2015 15:00 | Top

RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#21 von Markgraf , 20.11.2015 15:14

Hallo Günther ,
leider sehe ich die Bilder NICHT ??
Gruss Jürgen


 
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RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#22 von suehneprinz , 20.11.2015 17:25

Sehr schick der Verlauf... zumindest was ich auf den Bildern so sehe!

Grüße

suehneprinz


 
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RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#23 von Gelöschtes Mitglied , 26.11.2015 13:41

Nach spachteln und schleifen meine Lieblingsbeschäftigung,Planken legen

zuletzt bearbeitet 16.12.2015 15:15 | Top

RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#24 von Gelöschtes Mitglied , 16.12.2015 15:14

Das Deck ist fast fertig,noch einmal schleifen ,dann kommt der Decklack drauf.
Vorher müssen aber noch die achtachter gebaut werden.Deren Rohrhöhe muss mit der Höhe des Wellenbrechers abgestimmt werden.Nicht das die Rohre zu tief sind und die Schüsse den Wellenbrecher treffen.
Auf Grund der Balkenbucht müssen sie auch Unterbauten erhalten damit sie wenigstens horizontal zur Schiffsbreite ausgerichtet sind.







RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#25 von Aviso , 16.12.2015 17:07

Solide Uhrmacherkunst, Fuzzy!

Da tränen mir die buckligen Augen

Gruß aus dem Süden


 
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RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#26 von Boris279 , 16.12.2015 18:41

WOW !!!


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Cernit omnia Deus vindex

 
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RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#27 von Markgraf , 17.12.2015 11:37

Messing ist das Gold des kleinen Mannes , dann noch die Teile weich löten
da kenne ich mich aus . Klasse geworden Rumpf , Deck und Geschütze !
Gruss Jürgen





Interessant die unterschiedlichen Rümpfe , mit und ohne Munzmetall , das
hier am Modell der alten Dame gut dargestellt wurde .
Angebliches Gewicht über 200 t an den Kreuzern .


 
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zuletzt bearbeitet 17.12.2015 | Top

RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#28 von Gelöschtes Mitglied , 17.12.2015 19:11

Der Rumpf des kleinen Kreuzers Arkona im WK II
Die Arkona war als stationäre Flakbatterie eingesetzt.Seht euch den Unterwasserrumpf an,er war nicht mit Muntzmetall beplattet aber trotzdem ganz schön bewachsen.


RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#29 von Schiffbauer , 18.12.2015 11:45

Gerade WEIL der Rumpf der Arcona nicht mit Munzmetall beplattet war, ist er so bewachsen. Außerdem war der Flakkreuzer ja stationär eingesetzt.
Gruß
Schiffbauer

Euch allen ein schönes Weihnachtsfest!

 
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RE: Keine alte Fregatte war diese Dame.........

#30 von Schiffbauer , 18.12.2015 11:48

Außerdem kann man an diesem Foto schön erkennen, dass die Außenhaut-Plattengänge unterhalb der Schwimmwasserlinie abwechseln an- und abliegen, wohingegen die Außenhaut oberhalb der Wasserlinie in einer Ebene verläuft und demgemäß keine Längskanten zeigt.

 
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